Leutzscher Legenden
Von Bauchspieß bis Walter
Die wichtigsten Leutzscher Namen

Torjäger und Regisseur:
Dr.Bernd Bauchspieß   
                                                                

                                         
Der Zeitzer Torjäger war der wichtigste Zugang zum "Rest von Leipzig", mit ihm hatte Trainer Alfred Kunze den wichtigs­ten Baustein für die Sensation 1964 gewonnen. Der "Spießer" wurde nicht nur dreifacher Torschützenkönig der DDR, sondern bei Chemie auch zur Ikone. Meister, Pokal, Europacup, Olym­piamedaille - und nebenbei das Stu­dium zum Facharzt für Orthopädie. 264 OL-Spiele, 120 Tore.

Hardcore-Legende:
Werner Brembach       
                                                             
Um den eisenharten Verteidiger ranken sich die schöns­ten Legen­den aus dem Leutzscher Holz. Wegen
Hexenschuss schon mal per Schubkarre ins Stadion transportiert und dann 90 Minuten auf dem Platz gestanden - das treibt uns heute die Tränen der Rührung in die Augen. "Bremse" machte nun mal keine Kompromisse - auch nicht auf dem Platz. Lief schon für die TuRa vor dem Krieg auf, spielte bis 1951 bei Chemie. 61 OL-Spiele.

Lebenslustige Torhüter-Ikone:                
Günter Busch           
              
                                             
  
Mit 19 Jahren aus Liebert­wolkwitz zur ZSG Industrie gekommen, avancierte der Jungspund unter den 51er Legenden schnell zum Liebling der Leipziger Fußballjugend. Sein tollkühner Stil bescherte ihm zwei Länderspiele. Blieb seiner
Leutzscher Liebe ein Leben lang treu- ­bis 1954 als Spieler (bis 1959 SC Lok), später als Trainer der I. und im Nach­wuchs oder als Traditionspfleger. Lebens­lustig, kritisch, unverwechselbar - bis zum Schluss. 246 OL-Spiele.

Rekord trotz Toreklau:
Dr.Rudi Krause              
                                                 
Dem besten Torjäger der 50er-Jahre wurden sechs Tore geklaut, die er 1954 gegen Thale erzielt hatte. Doch weil Che­mie wegen eines Motorschadens zu spät gekommen war und das Spiel zu sechst begonnen hatte (!), wurde das Spiel trotz eines spektakulären 6:3 für Leutzsch am Ende als verloren gewertet. Der Tor­schützenkönig (1951/52 - 27 Treffer) wurde später als Olympia- und National­trainer der DDR bekannt. 254 OL-Spiele, 95 Tore.

Stratege, Lehrer, Fuchs:
Alfred Kunze
                                         

Eine von vielen Legenden, auf alle Fälle die größte und wichtige in Leutzsch. Wegen seiner beeindruckenden List und Strategie konnten die Erfolge in den Sechzigern errungen werden. Respekts­person, liebte den englischen Fußball, spielte vor dem Krieg in der Gauliga bei Wacker Leipzig. Zog sich 1967 aus eige­nem Entschluss als Trainer zurück. Wird so heiß verehrt, dass 1992 sogar das Sta­dion in Leutzsch nach ihm benannt wurde - zu Lebzeiten!

Torjäger ohne Fortune:
Hansi Leitzke     
                                      

Der letzte echte Torjäger in Leipzig-­Leutzsch spielte sein Leben lang - von einer dreijährigen Ausnahme abgesehen - bei Chemie. Über 600 Kicks bestritt der blonde Hans für seine Grün-Weißen, schoss wichtige Tore, wurde so zum Idol für viele Jugendliche. Streitbarer Geist nicht nur auf dem Spielfeld, verließ ihn nach seiner aktiven Laufbahn die For­tune, als Trainer konnte er sich nie rich­tig durchsetzen. Borna, FC Sachsen, Eilenburg, Pößneck -leider andere Ligen als gewohnt ... 134 OL-Spiele, 27 Tore.

Schieß noch eins:
Wolfgang Lischke
Sturmtank der Siebziger, wurde nach dem Aufstieg gegen Cottbus (1979) aller Klei­der beraubt und rettete nur seine Unter­buxe mit Müh und Not. Kam erst mit 18 Jahren zum Fußball, frönte bis dahin dem Spiel mit dem Handball. Fuchste sich so gut rein, dass die Fans ihm zu Ehren das berühmte "Schere"-Lied umtexteten: "Oh mein Wolfgang, schieß noch eins ... " Bis heute Trainer in Leipzig, u. a. Markklee­berg, Stötteritz, LVB, Knautkleeberg. 72 OL-Spiele, 13 Tore.

Übervater aller Leutzscher:
Walter Rose                       
                                           
Der knurrige alte Mann regierte mit har­ter Hand, ob im eigenen Strafraum oder später als Wirt in der Kneipe im Vereins­haus. Walter Rose spielte ab 1921 in Leutzsch (Victoria), später bei der Spiel­vereinigung und ab 1948 bei der ZSG und Chemie. Der eisenharte Hund wachte gnadenlos über die Abwehr und brachte Generationen von Stürmern gemeinsam mit seinem Spezi, der "Bremse", das Fürchten bei. ließ sich mit Zigarette von Sepp Herberger erwischen und beendete seine Länderspielkarriere deshalb nach nur einem einzigen Spiel. Abschiedsspiel mit 42 (!) in der Oberliga. 151 OL-Spiele, 26 Tore.

Harter Hund im Strafraum:
Dieter Scherbarth          
                                             

Geben und Nehmen - das kannte die "Schere". Was er als Stürmer einstecken musste, das gab er auch zurück, davon konnte manch Verteidiger-Schienbein berichten. Stand wie ein Baum in der Luft und köpfte manchem Hüter hoch oben das Leder aus der Hand. In Leipzig ein Idol, wurde er wegen seiner aufmüp­figen Art von den Auswahltrainern gemieden. Nach 600 Spielen für Chemie 1975 gegen Union verabschiedet - nach dem feststehenden Wiederaufstieg. Ins­gesamt spielte "Schere" genau 50 Jahre lang aktiv Fußball - erst 2002 warf er seine Schuhe in den Müll. 297 OL-Spiele, 37 Tore.

Torkönig mit Minusrekord:
Otto Skrowny       
                                     
Zwölf magere Treffer reichten, um aus ihm einen echten Torschüt­zenkönig zu machen. Schein­bar hatten 1970 die DDR-Stürmer allesamt kein
Zielwasser getrunken, und so wurde nicht Sparwasser, Kreische oder Ducke, sondern der Otto aus Leipzig Torkönig - ein Minusrekord ! Sechs Elfmeter und drei direkte Freistöße waren auch noch dabei: Otto trug den Spitznamen "Eisenfuß" und die Trophäe davon. Später lange Trainer der zweiten Mann­schaft. 93 OL-Spiele, 19 Tore.

Der Recke mit dem Hammer:
Volker Trojan
Wollte 1963 gleich zu Chemie, musste aber beim SC Leipzig ran. Der Böhlitzer wechselte 1966 nach Leutzsch und prägte das Geschehen fast zehn Jahre mit. Berühmt sind seine Knaller, die mit Urgewalt daher kamen. Gegen Halle erzielte er mal gleich zwei Tore in einem Spiel, eines aus über vierzig Metern! Als Trainer und Mitarbeiter der Geschäftsstelle über Jahrzehnte ein treuer Begleiter des grün-weißen Fuß­balls. Trainer bei Chemie, TuS Leutzsch. 252 OL-Spiele, 9 Tore.

Meister der Blutgrätsche:
Manfred Walter        
                                                  

Bekannteste, weil vielleicht authen­tischste Figur des 64er Ensembles war der blonde "Manner" aus Wurzen, der wie kaum ein anderer die Chemie­Tugenden verkörperte. Willenskraft pur, Einsatz bis zum Zusammenbruch und immer einen kessen Spruch auf den Lippen. So fürchteten er und seine Kameraden niemanden im Land - und ernteten Respekt. Und wenn das wirk­lich mal nicht half, gab es ja noch die gefürchtete "Blutgrätsche". 16 Länder­spiele und Olympiateilnahme 1964 lohnten den Einsatz. Später jahrzehnte­lang Trainer in Leutzsch. 242 OL-Spiele, 9 Tore.

Die ganz besonderen Storys

Der ewige Leutzscher
Roland Krauß  
                                    
Der Neffe von Clubgründer Gustav und Sohn des ersten Chemie-Trainers Fritz Krauß (1950/51) begann mit zehn Jah­ren in Leutzsch mit dem Fußball, ging dann den Weg aller talentierten Bur­schen nach Probstheida, gewann mit der Juniorenauswahl 1965 die Europa­meisterschaft. Liebte Chemie trotzdem so sehr, dass er 1964 lieber mit nach Erfurt fuhr als ein Spiel der Junioren­auswahl zu bestreiten. Klar, dass er so wieder in Leutzsch landete. 1978 Ende der Karriere. Trainierte viele Jugend­teams von Chemie - unvergessen der zweimalige Einzug (einmal gewonnen) ins Finale des FDJ-Pokals. Somit war Chemie beste Jugendmannschaft im Lande! Auch die "Zweite" trainierte er lange Jahre. Ein "ewiger" Leutzscher eben. 58 OL-Spiele.

Redner,Schreiber,Intellektueller:
Rainer Baumann
Der Altenburger kam nach dem Gewinn des Meistertitels von Chemie 1951 nach Leutzsch. Spielte nur ein Jahr für die BSG, war aber Mitglied bis 2009 und immer "im Stoff". Intellektuelle Schärfe und analytischer Verstand prädestinierten ihn als Journalist und Fußballfachmann
(Chefredakteur bei "Theorie und Praxis der Körperkultur", LVZ, Fußballwoche). Erzählt himmlische Storys, z. B. das Eigen­tor von ihm und "Buscher", nimmt auch als 80-Jähriger regen Anteil am Fußball­geschehen in Leipzig. 133 OL-Spiele, 11 Tore, 2 Länderspiele.

Geh Du voran:
Bernd Dobermann
                                            
Es gab irgend­wann Ende der Sechziger in Leutzsch den geflügel­ten Spruch:
"Dobermann, geh Du voran!" Gewidmet war er dem bulli­gen, sympathi­schen Offensivverteidiger, der es trotz seiner BSG-Zugehörigkeit zu zwei Länderspielen gebracht hatte. Sein Vater Erich war berühmter Verteidiger beim VfB Leipzig (1925-1939), und der Apfel fiel nicht weit vom Stamm. Damit war er auf viele Jahre der letzte Auswahlspieler Chemies, musste zur Armee, ging dann zu Vor­wärts Berlin und Frankfurt. Später Trai­ner Chemie-NW, Stahl Südwest, u. a. 84 OL-Spiele.

Der sanfte Engel:
Frank Engel
Es gibt sie, die Schubladen. Und er passt in diese: Sanft, verständnisvoll, auf Aus­gleich bedacht. Nach außen sieht das auch so aus, aber jeder weiß: Diesen Trainertypen gibt es nicht. Frühes Karrie­reende im Nachwuchs bei Chemie, naht­loser Anschluss als Nachwuchstrainer, damals mit Stefan Opitz, dem späteren Vorständler. Männertrainer bei fast allen Ostvereinen (FC Sachsen, Böhlen, Magdeburg, Union, Erfurt, Jena usw.). Fühlt sich am wohlsten als Verbandstrai­ner - früher Nationalteam DDR, heute als "Leiter Nachwuchsförderung" und "U 15-Nationaltrainer beim DFB.

Der vergessene Regisseur:
Bernd Trunzer
Manche nannten ihn "das Kakelbein", andere schlicht "den Langen". Das impli­ziert einerseits, dass es sich hier nicht um den begnadetsten Techniker gehan­delt haben muss, andererseits signali­siert es Achtung und Respekt. Denn der Lindenauer setzte sich Anfang der Sieb­ziger im Mittelfeld der Leutzscher durch, kämpfte und biss und setzte so die Tradi­tion seiner Vorgänger fort. Unvergessen, wie er 1975 im Ortsderby beim O:3-Rück­stand zur Aufholjagd blies, zwei Tore erzielte und vor 46 000 Zuschauern bei­nahe in der letzten Minute ausgeglichen hätte. Zwölf Jahre bei Chemie. 79 OL­Spiele, 14 Tore.

Der Stopper mit dem ,,0":
Stefan Fritzsche
Selten sah man in Leutzsch so schöne "O-Beine", und selten erlebte man einen so resoluten und zweikampfstarken Stop­per wie ihn. Im Duett mit Namensvetter Achim bauten Fritzsche und Fritsche Mitte der Achziger ein wahres Bollwerk in der Deckung. Schoss das Tor des Jahres in der Aufstiegsrunde 1983 - aus 35 Metern. Sogar Lok wollte ihn haben - für eine Sai­son mit etlichen OL-Spielen und EC-Par­tien gegen Mostar, Swansea, Timisoara und Barcelona. 78 OL-Spiele, 2 Tore.

Pfundige Torkanone:
Veit Gläßer         
                             
Nur zwei Jahre kickte Veit Gläßer in Leutzsch, und den­noch ranken sich noch heute die tollsten Sto­rys um den bulligen Torjäger. So was hatte man lange nicht gese­hen bei Chemie: Kurz entschlossen und
ohne lange zu fackeln machte der leicht übergewichtige Stürmer Tor um Tor in der Liga. Trotz seines Gewichtes war er noch nicht mal der Langsamste! Manches Bier­chen, manche Zigarette konnten den Tor­hunger des Ex-Dessauers nicht bremsen. Als die Tore weniger wurden, waren auch seine Tage beim gestrengen Trainer Wolf­gang Müller gezählt. Später bei Stahl Nordwest und in Espenhain aktiv.

Der tragische Held:
Ralf Heine           
                                         
Ein Schlauchboot verhinderte eine interna­tionale Karriere: Weil seine Schwester per aufblasbarem Untersatz in den Westen gemacht war; durfte Ralf Heine nicht in der Oberliga spielen - und damit natürlich auch in keiner Auswahl. Nur für ein Jahr gab es eine Ausnahmeregelung, und so wurde einer der besten Torhüter aller Zeiten zum Mittelpunkt einer Tragödie. Trotz dreier Aufstiege mit dem HFC, Böhlen und Che­mie durfte er ab 1969 nur ein Jahr in der OL spielen. Seit 1974 bei SV Nordwest, baute dort sein Lebenswerk als Trainer; Manager und Geschäftsführer. 90 OL-Spiele.
 
Kult von Bochum bis Edinburgh:
Mathias Jack         
                                      
Eigentlich war sein Bruder Uwe der bes­sere Fußballer; und er selbst musste hart schuften, weil sein Talent das anderer Kicker nicht übertraf. Aber Mathias Jack wurde einer der erfolgreichsten Leipziger Fußballer der Nachwendezeit. Aus dem Chemie-Nachwuchs stammend, bestritt er einige Spiele in der 1. Mannschaft, ehe er Chemie im Streit verließ. Spielte mit Aue Oberliga, kam über Oldenburg, Essen (Pokalfinale 1994 gegen Werder Bremen), Bochum (Bundesliga mit Kultstatus und den legendären "Zick-zack-Mathias Jack"­Rufen) und Düsseldorf nach Schottland, wo er für vier Jahre bei Hibernian Edin­burgh spielte und es bis zum "Premier League Player of the Year" 2001 brachte. Nach Namen wie Paul Gascoigne, Brian Laudrup und Paolo DiCanio übrigens. Kam 2004 nochmal für ein Jahr zum FCS, dann in Island und Meppen. Spitzname: "Der rote Mathias" wegen der überdurch­schnittlich geschnappten Roten Karten (12) während seiner Laufbahn. 29 BL­Spiele, 1 Tor; 122 2.-BL-Spiele, 3 Tore.

Enttäuschende Hoffnung:
Hans-Bert Matoul   
                                           
Der lange Schwarze mit dem genauen Fuß kam aus dem Harz nach Leutzsch.
1965 wurde er entdeckt, 1966 wurde er unsterblich, als er das Tor im Pokalfinale gegen Stendal machte und bis 1971 hoffte die große Fangemeinde, dass der Nachfolger für Behla (nach Böhlen) und Schere (auf den Liberoposten) gefunden sei. Doch gefehlt: Die sportpolitisch geförderte Scoutingabteilung von Lok verleibte sich den Stürmer ein. Die Ent­täuschung war groß, denn Matoul passte perfekt in den Leutzscher Anforderungs­katalog. Spätere Duelle mit ihm als Spie­ler von Wernigerode in der Liga liefen meist verbissen und hart ab. 156 OL-Spiele, 61 Tore, 3 Länderspiele, 1 Tor.

Wer nicht alles gibt:
Wolfgang Müller
Ein gestrenger Herr mit Grundsätzen war er, der liebe Herr Müller. Legendär seine Wutausbrüche, seine Härte, sein Zynismus. Aber Erfolg hatte er. Der Durchmarsch 1982/83 war sein Werk und auch das erste Oberligajahr wollte er erfolgreich bestehen. Doch der Job forderte Opfer. Müller brach beim Heim­spiel gegen Riesa (0:2) auf der Bank mit Herzinfarkt zusammen und wurde ersetzt. Erst 1988 kehrte er zurück, erlebte mit seinen Spielern die politische Wende und fiel dieser auch zum Opfer:
Sein Stil war nun zu autoritär. Später beim VfB, in Wermsdorf und Sächsischer Verbandstrainer.

Wechsel zum Klassenfeind:
Hartmut Pelka                          
                                                               
Er kam wie Phönix aus der Asche, wie ein Wirbelwind, ein Orkan über die geg­nerischen Abwehrreihen. Endlich hatte Chemie wieder einen Torjäger: Hartmut Pelka. Der 17-jährige Hohenmölsener stieß 1974 zur Mannschaft, bombte Chemie mit 20 Toren (Torschützenkönig) zurück in die Oberliga, absolvierte dort wegen einer Knieverletzung nur fünf Spiele und stieg wieder ab. Im Jahr darauf erzielte er wieder acht Treffer, und dann war er - direkt vor der Auf­stiegsrunde in die Oberliga - plötzlich verschwunden. Niemand wusste anfangs, wo. Dann tauchte er wieder auf: beim BFC Dynamo! Beim Stasiclub blieb er fünf Jahre, absolvierte 67 OL­Spiele mit 27 Toren und wurde dreimal DDR-Meister. Verletzungsbedingt been­dete er seine Laufbahn sehr zeitig als 25-Jähriger.
   
Und hier sind weitere bekannte und beliebte CHEMIKER
1983 das jüngste Sturmtrio der DDR-Oberliga
Hansi Leitzke,Matthias Weiß,Michael Reimer


Die Leutzscher Tugenden waren sein Markenzeichen.Mit großem kämferischen Einsatz und einem strammen Schuß hatte Manfred ,,Muskel'' Graul einen festen Platz im Herzen der Leutzscher Fans.Insgesamt 452 Mal trug der gebürtige Wurzener das Trikot der BSG Chemie Leipzig.

                                        

Acht Jahre,von 1995 bis 2003 trug Frank Rietschel das Trikot des FC Sachsen Leipzig und er genießt in Leutzsch noch heute einen ausgezeichneten Ruf.Unser Ex-Kapitän verkörperte ureigenste Leutzscher Tugenden-und zwar so,wie es die Fans sehen wollen:Kämpfen,grätschen,antreiben!Dafür liebten ihn die Leutzscher Fans.
                                         

,,Wer nicht alles gibt,gibt nichts!''Diesen Ausspruch unseres Meistertrainers verkörperter einer ganz besonders:
Andreas Schiemann.Der 1,79 Meter große ehemalige Profi von Hertha BSC Berlin(14 Einsätze, drei Tore) denkt noch heute sehr gern an sei­ne zweijährige Zeit in Leutzsch zurück. "Ich habe mich dort wirklich sehr wohl gefühlt. Die Zeit beim FC Sachsen war die schönste in meiner Fußball-Karriere", schwärmt der Vollblut-Fußballer noch heute. Vor allem an ein Leutzscher Erleb­nis erinnert er sich ganz besonders gern - der 1:0-Sieg im Regionalliga-Derby ge­gen den Stadtrivalen VfB am 20. April 2000.
"Damals habe ich das Siegtor ge­macht. Das Gefühl war der absolute Wahnsinn. Die Fans haben gejubelt, als wären wir gerade deutscher Meister ge­worden. Da bekomme ich noch heute ei­ne Gänsehaut, wenn ich daran denke", erklärt Schiemann, der von  2000 bis 2002 für den FC Sachsen erfolgreich am Ball war.



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schöne Momente mit CHEMIE
 








 

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